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Die Werkzeuge der Schamanen

Die Werkzeuge der Schamanen

2. Teil - Die Werkzeuge der Schamanen.

Ende April 2021 ist es soweit. Unser E-Learning «Schamanismus» ist erhältlich! 

Wir starten mit dem ersten E-Learning «Schamanismus». Ein modernes Konzept energiemedizinischer Heilkunst, aufbauend auf den alten Heilpraktiken der Schamanen.

Im 2. Teil unserer Blog-Serie «Schamanismus» möchte ich die Werkzeuge der Schamanen vorstellen.

Die Techniken sind umfangreich und bieten ein breites Spektrum: Von der reinen Energiearbeit, der Arbeit mit Heilsteinen, dem Einsatz von Blütenessenzen, heilsamer Berührung, ritueller Arbeit bis hin zur Lösung von Blockaden, dem Aufbrechen von „energetischen Staudämmen“ findet all jenes Einsatz was hilft, was dem Klienten wohltut.

Diese rein energetische Arbeit ist oft der Beginn des schamanischen Weges, eine Art Erwachen, ein bewusstes Umgehen mit der Vergangenheit ebenso wie der Einsatz von Techniken zur Energetisierung im Hier und Jetzt.

Die wichtigsten Werkzeuge der Schamanen sind:

Die Schamanentrommel

Die Schamanentrommel (Rahmentrommel, die mit einem Schlegel geschlagen wird) ist der wichtigste Gegenstand der Reisenden. Die Trommel ist weit mehr als ein Musikinstrument, das der Ekstase dient. Sie ist das Instrument der schamanischen Wissenschaft, sie ist gleichzeitig auch Dokument, Bewahrung des Wissens, mit ihrer oft detaillierten Bemalung, die meist die Welten darstellt.

Die Trommel ist ein Medium zur Kommunikation mit der Natur, den Spirits, den Parallelwelten. Sie dient dem Erreichen einer veränderten Wahrnehmung, die das schamanische Reisen ermöglicht. Sie ermöglicht die Erforschung der spirituellen Dimensionen.

Auf dem Rhythmus der schamanischen Trommel verlassen wir die alltägliche Wirklichkeit und tauchen in die Nicht-alltäglichen Bereiche der geistigen Welt ein, um dort auf schamanische Weise Antworten für die Lösung der alltäglichen Probleme zu bekommen. In diesen Parallel-Welten findet eine Wirklichkeit statt, die für praktisch jedermann persönlich erfahrbar ist.

Um in die Nichtalltägliche Wirklichkeit zu gelangen, begibt sich sowohl der klassische Schamane als auch die modernen schamanisch Tätigen auf die sogenannte schamanische Reise. Dies geschieht, indem wir uns mit Hilfe eines eigenen Trommelrhythmus in einen Zustand veränderter Wahrnehmung versetzen. Die Kontrolle über unseren Körper in der alltäglichen Wirklichkeit bleibt stets erhalten.

Die alltägliche Wirklichkeit entspricht im Wesentlichen unserem alltäglichen Leben. Dazu gibt es eben die Parallelwelt oder „Nicht-alltägliche Wirklichkeit“ genannt. Diese habe ich kurz im letzten Blog erklärt.

Die Trommel und die Rasseln heilen durch den Rhythmus und den Klang. Wenn wir die Trommel schlagen, stellen wir fest, dass die Trommel einen Grundton und einen schwingenden Oberton hat. Das eine ist der Erdton, das andere ist der kosmische Ton. 

Heilung durch Klang ist eine uralte Wissenschaft, die schon vor tausenden von Jahren ihren Anfang fand.

Wenn wir die Trommel anschlagen entsteht eine Vibration und eine energetische Schwingung, die wir uns beim Heilen zu Nutze machen. Jeder Körper hat eine eigene, individuelle Tonschwingung. Man kann dazu auch Seelenmusik sagen. Würden wir diese Seelenmusik hören, dann spricht uns genau diese Ton- oder Klangfolge an und setzt Prozesse in Gang. Dieser Klang verbindet sich mit unserem eigenen Schwingmuster und füllt lehrstehende Bereiche auf, verbindet sich mit den vorhandenen Frequenzen und bringt alle energetischen Frequenzen in Einklang

Warum ist das so?

Nun, der Trommelschlag verbindet uns mit Mutter Erde. Er erinnert uns an den Herzschlag, dem wir einst während unserer Entstehungsphase gelauscht haben. Er beruhig uns und gab uns die Kraft im Mutterleib zu wachsen. Wir wecken also wieder eine Erinnerung und bringen die Urschwingung des Menschen zurück, die während seiner Schöpfungsphase geherrscht hat.

Werdet wie die Kinder! Nimm eine Rassel oder eine Trommel, schlage diese in einem monotonen Rhythmus-Klang, schliesse die Augen und beobachte was passiert!

Die Kleinkinder lieben die Trommeln und die Rasseln. Es erinnert sie an die Geborgenheit im Mutterleib. 

Die Schamanische Reise

Über schamanische Reisen ist vieles geschrieben worden und es gibt viele Möglichkeiten, diese Reisen zu begehen.

Durch den monotonen Rhythmus einer Trommel oder einer Rassel fallen wir in eine leichte Trance. Dies hilft uns leichter in die spirituelle Welt einzutreten.

Ist dieser Zustand erreicht, visualisieren wir uns selbst als Geistwesen, das sich vom Körper löst und schwerelos aufsteigt. Mittels Gedankenkraft ist dieses Wesen an jeden Ort und jede Zeit zu lenken.

Durch eine schamanische Reise bekommen wir Zugang zu unseren brachliegenden Potentiale. Diese können für unsere persönlichen Entwicklung genutzt werden.

Die Feder

Die Schamanen sagen: «Die Materie verstärkt den Zauber!» Deshalb wird im Schamanismus sehr viel mit Symbolen gearbeitet. Ein wichtigstes Symbol im Schamanismus ist die Feder.  Diese wird auch als heilendes Werkzeug eingesetzt.

Die Feder im Schamanismus 

  • Die Feder bedeutet Aufstieg in die obere Welt, Freiheit, Befreiung von der irdischen Welt.
  • Die Feder symbolisiert Leichtigkeit, Balance und die Kraft des Windes.
  • Die Feder hat etwas mit Energie zu tun, sie unterstützt unsere persönliche Reise/Flüge.
  • Die Feder verleiht uns Schutz und Wärme, wie eine Daunenfeder.
  • Die Feder verleiht uns eine besondere Gabe, Mitgefühl für andere Personen empfinden und dies am eigenen Körper erfahren, spüren oder gar aufnehmen, um Krankheiten am eigenen Körper zu heilen.
  • Die Feder hilft auch Emotionen und Gedanken und selbst den Schmerz zu beruhigen.
  • Die Feder des Vogels, die Haarfeder kann uns helfen den eigenen Lebenssinn zu entdecken.

Wenn du eine findest, ergebe dich, schwinge dich empor, komme aus der Isolation heraus. Die Feder sagt uns, auch, dass wir uns mit der Kraft des Windes, der Luft auseinandersetzen müssen, dass wir Kontakt herstellen mit der Luft und ihren Elementen.

Nimm eine Feder und fächere damit deine Aura, spüre den Hauch des Windes, schliesse deine Augen und nimm wahr, was du fühlst.

Räuchern

Das Räuchern ist eine der ältesten Methoden, ein spezifisches Energiefeld aufzubauen, den rituellen Raum zu eröffnen und in Kontakt zur geistigen Sphäre zu gehen.  In allen mir bekannten Schamanischen Traditionen spielt der Rauch als Symbol der Transformation von Materie zu Geist eine besondere Rolle.

So rauchen indianische Heiler Friedenspfeife (Calumet) oder räuchern mit weissem Salbei oder Süssgrass, sibirische Schamanen legen etwas Beifuss auf ein Stück glühende Kole. Und auch die Katholische Kirche kommt ohne die schamanische Tradition der von ihnen bekehrten Völker nicht aus und das Schwenken von Weihrauch in ihre Rituale übernommen.

Gehst du in die Stille, kannst du auch ein Räucherstäbchen anzünden, deine Wahrnehmung öffnen und beobachten, wie sich deine innere Wahrnehmung verändert und du dich leichter

fühlst.

 

Eine indianische Weisheit sagt:

Es ist gut für den Menschen,

seinen Kopf in den Wolken zu haben

und seine Gedanken

zwischen den Adlern wohnen zu lassen.

Aber er muss auch bedanken,

dass, je höher der Baum in den Himmel wächst,

desto tiefer seine Wurzeln

in das Herz von Mutter Erde hinein dringen müssen.

 

 

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